Der Eismeister
DIN-Normen
DIN-Normen für Eislaufhallen
Allgemein
Beim Betrieb einer Eislaufhalle müssen verschiedene DIN-Normen beachtet werden, die sicherstellen, dass die Anlage sowohl hinsichtlich der Sicherheit als auch der Funktionalität den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Es gibt zwei Hauptnormen, die für den Betrieb und die Planung von Eissportanlagen besonders relevant sind:
DIN 18036 – Anforderungen an Eissportanlagen
Diese Norm befasst sich mit den Anforderungen für Eissportanlagen und legt grundlegende Vorgaben zu Eisflächen, Eisbereitungsräumen und den technischen Anforderungen an Kälteanlagen fest. Sie stellt sicher, dass die Infrastruktur der Eislaufhalle den erforderlichen Sicherheitsstandards entspricht.
DIN EN 378 – Sicherheit und Umweltschutz bei Kälteanlagen
Diese europäische Norm behandelt sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen für Kälteanlagen und Wärmepumpen. Sie ist besonders relevant für Eissportanlagen, in denen Kälteanlagen zur Eisproduktion und -pflege eingesetzt werden. Die DIN EN 378 umfasst Vorgaben zum Sicherheitsmanagement, zur Verwendung von Kältemitteln und zum Betrieb von Kälteanlagen.
Weitere relevante Normen
Neben diesen beiden Hauptnormen gibt es zahlreiche weitere DIN-Normen, die – abhängig von den spezifischen Anforderungen der jeweiligen Eislaufhalle – zur Anwendung kommen können. Dazu zählen beispielsweise:
- DIN 18040 für barrierefreies Bauen.
- DIN EN 12193 für die Beleuchtung von Sportstätten.
- DIN VDE 0100 – elektrische Sicherheit.
- DIN 1055 – Lastannahmen und Bodenbelastungen.
Kauf und Zugriff auf die Normen
Alle genannten Normen sind urheberrechtlich geschützt und müssen über offizielle Bezugsquellen erworben werden. Die Originaltexte sind beim Beuth Verlag erhältlich:
Alternativ: 👉 DIN Media (ehemals Beuth Verlag).
Bedeutung für Betreiber
DIN-Normen sorgen dafür, dass Eissportanlagen sicher betrieben werden können. Betreiber sollten regelmäßig prüfen, ob ihre Anlage den aktuellen Vorgaben entspricht.