Der Eismeister
Versammlungsstättenverordnung - VStättVO
Versammlungsstättenverordnung (VStättVO)
Einordnung und Zweck
Die Versammlungsstättenverordnung (VStättVO) regelt Bau und Betrieb von Versammlungsstätten, um Sicherheit, geordnete Evakuierung und den Schutz der Besucher zu gewährleisten.
Geltungsbereich
Erfasst werden unter anderem Theater, Mehrzweck- und Sporthallen, Stadien, Kongress- und Messehallen sowie vergleichbare Einrichtungen. Die Musterverordnung (MVStättVO) dient als Grundlage, die von den Ländern in Landesrecht umgesetzt wird.
Umsetzung in den Bundesländern
- 👉 Baden-Württemberg – VStättVO
- 👉 Bayern – BayVStättV
- 👉 Berlin – VStättVO (Archivfassung/PDF)
- 👉 Brandenburg – Landesrecht
- 👉 Bremen – keine eigene VStättVO; Anwendung der Musterversammlungsstättenverordnung (MVStättVO) im Rahmen des Ermessens
- 👉 Hamburg – VStättVO
- 👉 Hessen – Versammlungsstättenrichtlinie (PDF)
- 👉 Mecklenburg-Vorpommern – Landesrecht
- 👉 Niedersachsen – VStättVO
- 👉 Nordrhein-Westfalen – VStättVO
- 👉 Rheinland-Pfalz – VStättVO
- 👉 Saarland – VStättVO
- 👉 Sachsen – VStättVO
- 👉 Sachsen-Anhalt – VStättVO
- 👉 Schleswig-Holstein – VStättVO
- 👉 Thüringen – keine eigene VStättVO; Anwendung der Musterversammlungsstättenverordnung (MVStättVO) im Rahmen des Ermessens
Sicherheitskonzept nach VStättVO
Die VStättVO verlangt – je nach Art und Größe der Veranstaltung – ein Sicherheitskonzept. Dieses beschreibt Organisation, Verantwortlichkeiten, Alarmierungs- und Evakuierungsabläufe sowie die Zusammenarbeit mit Bauaufsicht, Feuerwehr und Ordnungsbehörden. Grundlage sind u. a. genehmigte Bestuhlungs- und Flächenpläne, Kapazitätsberechnung, Rettungswege, Sicherheitsbeleuchtung/Notstrom, Kommunikationswege, Brandschutzorganisation und barrierefreie Räumung.
- Zuständigkeiten von Betreiber und Veranstalter klar definieren.
- Alarmierung, Räumung, Sammelplätze und Schnittstellen zu Einsatzkräften festlegen.
- Genehmigte Pläne, Besucherzahl und Flächenberechnungen konsistent halten.
- Dokumentation und regelmäßige Überprüfung/Übungen vorsehen.
- Landesspezifische Anforderungen der jeweiligen Fassung berücksichtigen.